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Klimawandel in der Emscher-Lippe-Region

Klimawandel in der Region – bereits heute messbar

In der Emscher-Lippe Region (ELR) zeigen Messungen und Analysen von Temperaturen und Niederschlägen bereits heute Veränderungen, die nicht allein auf die natürliche Klimavariabilität zurückzuführen sind. So steigen die mittleren Jahrestemperaturen in der Region seit 1961 stetig an. Auch Temperaturkennwerte wie Sommertage oder Heiße Tage haben in den letzten 20 Jahren deutlich zugenommen, während ein Rückgang von Frost- und Eistagen in der gleichen Zeit zu verzeichnen ist. Die mittleren Jahresniederschläge zeigen einen deutlichen Anstieg, kleinere Starkregenereignisse treten häufiger auf.

Trends in den Lufttemperaturen

Jahre mit mindestens 10 Heißen Tagen
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Jahre mit mindestens 10 Heißen Tagen

Die Zunahme der heißen Tage zeigt sich in Form vermehrter heißer Sommer mit längeren und intensiveren Hitzeperioden, in denen die Temperaturen nicht nur über 30 °C ansteigen, sondern auch 40 °C erreichen können.

Der positive Trend in den Temperaturen setzt sich in der Zukunft fort (Regionales Klimamodell CLM, Szenario A1B). Bis 2050 nehmen die mittleren Temperaturen um etwa 1 °C, bis 2100 um etwa 3 °C zu. Auch Sommertage, Heiße Tage und Tropennächte nehmen weiter zu, während Frost- und Eistage deutlich weniger werden.

Entwicklung Trockentage und Starkregen
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Entwicklung Trockentage und Starkregen

Während in der Vergangenheit nur kleinere Starkregen (T ≈ 1a) zugenommen haben, ist in Zukunft auch mit einem vermehrten Auftreten seltenerer Starkregen (T ≈ 5a – 20a) zu rechnen.

Die mittleren Jahressummen des Niederschlags verändern sich in der Zukunft nicht mehr wesentlich (Regionales Klimamodell CLM, Szenario A1B). Die in der Vergangenheit bereits festgestellte Verschiebung der Niederschläge vom Sommer in die anderen Jahreszeiten setzt sich dagegen fort.

Trockenzeit

Obwohl sich die Anzahl von Trockentagen in Zukunft kaum verändern wird, erfolgt analog zu den Monatsniederschlagssummen eine Verschiebung in den Jahreszeiten. Des Weiteren muss sich die Region darauf einstellen, dass die Dauer von Trockenperioden zunimmt.

Über dynaklim

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Das vom BMBF geförderte Netzwerk- und Forschungsprojekt dynaklim (...)

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